Die Erzeugung von Mundpropaganda durch ein Gerücht

DSG entwickelt und verbreitet den viralen Air Racer für killathrill.com

DSG - Viral Clip - Killathrill Seit einigen Wochen sorgt ein Video im Internet bei vielen Usern für Spekulationen und Debatten über seine Echtheit. Er zeigt eine Flugszene aus dem Flugtraining des angeblichen Piloten James Andersson, in der sein Flugzeug bei einem waghalsigen Manöver eine Tragfläche verliert, der Pilot es aber dennoch schafft, die Maschine sicher zu landen.

Der Air Racer ist eine virale Kampagne zur Erzeugung eines Gerüchtes, die von der DSG für killathrill.com sowohl konzipiert als auch international geseedet wurde. Gedreht und bearbeitet wurde der Clip von der JOTZ! Filmproduktion und der
NHB Postproduktion. Killathrill.com ist ein neues Online-Modelabel mit Sitz in Hamburg, bei dem die User selber Designvorschläge einreichen und anschließend online darüber abstimmen können, welche Entwürfe in die Produktion gehen sollen.

Die Besonderheit bei der Entwicklung der viralen Kampagne für killathrill.com ist, dass das zu bewerbende Modelabel auch erst zeitgleich zum Kampagnenstart gelauncht wurde. Hierdurch lassen sich alle Messergebnisse auf die virale Kampagne zurückführen, da parallel keine weiteren Werbemaßnahmen ergriffen wurden.

Insgesamt haben bereits über 5 Mio. Zuschauer das Internet-Video angesehen - und das nicht durch kommerzielle Medienbuchung, sondern im ersten Schritt durch die strategische Erstplatzierung (Seeding) auf relevanten Netzwerk-Knotenpunkten und im Weiteren durch die freiwillige Adaption auf anderen Websites.

Sehr interessant an dieser Kampagne ist, dass die DSG den Clip auf zwei verschiedene Weisen verbreitet hat, um zu veranschaulichen, wie unterschiedlich sich ein Viral mit und ohne Seeding verbreitet:
Hierfür wurde eine Version des Air Racer Clips von der DSG bei YouTube hochgeladen und dann sich selbst überlassen. Ein zweiter Air Racer Clip wurde zwei Tage später ebenso auf YouTube hochgeladen, allerdings wurde der Link zu diesem Video anschließend auch international durch die DSG geseedet.

Die Zahlen der viralen Verbreitung bei den beiden Varianten reichen weit auseinander und verdeutlichen damit die Medialeistung:
Der erste Clip konnte sich selbst überlassen bis heute nur 180.146 Views generieren.
Der zweite geseedete Clip jedoch verbreitete sich international so enorm, dass er bereits nach einer Woche über 1 Mio. Views erreichte und bis heute 3.084.928 Mal angesehen wurde (Stand 18. Dezember 2008).

Zudem löste das Video in mehr als 200 nationalen und internationalen Foren und Communities sowie auf über 200 Blogs Spekulationen, Diskussionen und aktives Feedback mit zahlreichen Kommentaren aus.
Außerdem wurde das Video sowie die Gerüchtewelle die es auslöste von dem Wissensmagazin Galileo auf ProSieben am 16. Dezember 2008 dokumentiert und analysiert.

Um die Kampagne abzurunden und allen Interessierten, die sich online auf die Suche nach Hintergrundinformationen zum Clip und zum angeblichen Piloten James Andersson machten, Raum för weitere Spekulationen zu bieten, gab die DSG dem Piloten ein Gesicht: So wurde für James sowohl eine eigene Website als auch ein Twitter-Profil aufgesetzt, über welches er seinen Fans und Skeptiker durch regelmäßige Nachrichten mit Informationen rund um sein Leben versorgt.

Durch die enormen Weitergabewürdigkeit des von der DSG konzipierten Videos konnte killathrill.com das bis zum Kampagnenstart noch völlig unbekannte Modelabel bei tausenden von Onlineusern etablieren, einen ersten Buzz für die Marke auslösen, sowie Traffic auf der Website generieren.
Sandra Thielecke, Geschäftsführerin von killathrill.com äußerte sich zu dem viralen Erfolg wie folgt: "Unser Ziel der Kampagne war im Wesentlichen eine Markenwahrnehmung im Internet zu schaffen, sprich Besucher auf killathrill.com zu generieren und das Keyword "killathrill" im Web zu streuen. Wir haben hierzu innerhalb von 3 Wochen nach Kampagnenstart bereits eine deutlich sechsstellige Zahl an Page Impressions und über 45.000 Besucher gemessen. Das Keyword "killathrill" ist nach selbem Zeitraum durch Google über 13.000 Mal (heute immer noch über 4.000 Mal) gefunden worden, bei Yahoo! über 9.000 Mal. Zusätzlich hat die Kampagne Branding Effekte generiert, die zur Markenbildung von killathrill.com beitragen. Mit diesem Ergebnis sind unsere Erwartungen klar übertroffen worden."

Lesen Sie auf dem DSG-Blog noch mehr über die Hintergründe zur Air Racer Kampagne.

Hamburg, 22. Dezember 2008

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